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Archiv
01.10.2018, 12:05 Uhr
SeniorInnen müssen lauter werden: Starke Stimme in eigener Sache
LSV PLenum am 26.09.2018
Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin besuchten am 26.09.2018 den Bezirk Spandau.
Bezirksstadtrat Hanke (li.), Partner der SeniorInnen. Foto: LSV
Der Vorsitzende der Seniorenvertretung, Karl-Heinz Klocke, berichtete vom guten Verhältnis zum zuständigen Bereich im Bezirksamt. Pro Bürgersprechstunde kommen ca. 2-3 SeniorInnen (Schwerpunkte der Nachfragen: bezahlbares Wohnen, Vorsorgevollmacht, Rentenbesteuerung). Dsa Seniorenforum des Bezirks findet am 25.10.2018 statt.

Gerhard Hanke (stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat) begrüßte erneut die LSV in Spandau. Sein Bezirk habe das große Glück, viele engagierte Menschen zu haben: "Hier packen Menschen mit an". Die SeniorenvretreterInnen agieren mit Weitblick, wie der Wechsel in den Verantwortlichkeiten in der SV zeige. Inklusion sei grundsätzlich in der Gesellschaft ein wichtiges Thema. Ein „älter werdendes Land“ hätte der Staat bislang nicht im Fokus. Folge: Einrichtungen der Altenhilfe müssen nun ausgebaut werden. Punktuell habe es Verbesserungen gegeben, aber die Angebote insgesamt reichen nicht und es braucht kreative Lösungen, um schnell Verbesserungen bei wohnortnahen Angeboten (dezentral im Kiez) zu schaffen: "Wir können nicht 10 Jahre planen dabei." SeniorInnen können vieles selbst organisieren, aber dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Er fordert, dass die Seniorenvertretungen „lauter“ werden. Sie seien „zu bescheiden, aber auch Steuerzahler“ und könnten selbstverständlich Angebote wie andere Gruppen gleichberechtigt fordern. Sie hätten einen Anspruch darauf. Er ist als Stadtrat die politische Stimme für die älteren Menschen. Es gebe aufgrund vorhandener Ressourcen einen Verteilungskampf zwischen Kinder- und Jugendeinrichtungen.

Sargon Lang (Bezirksbeauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderung, Funktion einzigartig in Berlin), berichtete über das Projekt „Spandau inklusiv“, das einen Prozess darstellt, wobei kontinuierlich Verbesserungsbedarfe für die Lebensbedingungen für Menschen mit Beeinträchtigungen erfasst und gemäß einem jährlichen Aktionsplan in Angriff genommen werden.

Die Vorsitzende der LSV, Dr. Johanna Hambach, berichtete als Mitglied des Dialog Fußverkehrs zum aktuellen Stand und zitierte aus dem dort entwickelten Eckpunktepapier, wobei auch viele Forderungen der LSV Stellungnahme vom März 2018 berücksichtigt worden seien (http://ü60.berlin/index.php?ka=1&ska=1&idn=436&idr=1). In der Diskussion wurden folgende Forderungen betont:
-    Strikte Trennung der Verkehre
-    Stärkung der Ordnungsämter und der Polizei, um bestehende Regeln zu kontrollieren und Verstöße ggf. zu ahnden

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