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Archiv
25.10.2017, 19:17 Uhr | LSV Plenum
Nebeneinanderher der Abteilungen im Bezirksamt bei den Themen rund ums Altern nicht sinnvoll
Anlässlich des 4. Plenums trafen sich die Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin am 25.10.2017 im Rathaus Lichtenberg. Gunar Klapp, stellvertretender Vorsitzender der Seniorenvertretung Lichtenberg (SV), verwies bei seiner Begrüßung, dass Lichtenberg erst vor 100 Jahren Stadtrechte bekommen habe und zuvor eine Dorfgemeinde von 68.000 Einwohnern war. Heute wachse der Bezirk schneller als vom Senat geplant und zähle mittlerweile 280.000 Einwohner*innen, wovon derzeit 72.000 älter als 60 Jahre sind.
Helga Schulz (Seniorenvertreterin aus Neukölln) zu Gast in Lichtenberg, dem Ort der Vielfalt für Jung und Alt. Fotos: LSV
LSV Plenum in Lichtenberg

Herr Klapp präsentierte im Anschluss „3 Highlights“ der ehrenamtlichen Mitwirkung der Lichtenberger Seniorenvertreter*innen im Kontext der Altenhilfeplanung. Dazu zählen:
             – Seniorennewsletter „Bunt statt grau“: Er erscheint zweimal im Jahr, wird von Senior*innen selbst geschrieben, SV ist dabei. Zwei Ausgaben standen nur online zur Verfügung. Die dritte Ausgabe liegt nunmehr auch gedruckt vor.

             – Gesundheitskonferenz am 13.12.2017, wo 130 Teilnehmende erwartet werden. Liegt in der Verantwortung der Abteilung Familie, Jugend, Gesundheit und Bürgerdienste. Die SV wurde zwar nicht in den Gesundheitsbeirat des Bezirkes berufen, bereitet aber in den Arbeitsgruppen Alter und Bewegung, Alter und Versorgung (Medizin und Pflege) sowie Alter und Partizipation die Konferenz mit vor. Die SV bedauerte, dass die Abteilung Soziales vorab nicht informiert war. Die SV hält das Nebeneinanderher der Abteilungen im Bezirksamt bei den Themen rund ums Altern nicht für zielführend. SV hat das Ziel, dass praktikable Umsetzungskonzepte entstehen und die Veranstaltung „nicht zu verkopft“ werde.
LSV Plenum in Lichtenberg

LSV Plenum in Lichtenberg


Im Anschluss tauschten sich die Mitglieder der Landesseniorenvertretung aus, wie weit der Prozess der Altenhilfekoordination, die laut Regierungsrichtlinie in jedem Bezirk eingeführt werden soll, in den Bezirken fortgeschritten ist.

Der Vorstand berichtete u. a. von der Mitgliederversammlung der BAG LSV in Berlin.
Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


Informationen zum Coronavirus

Zur Definition von Risikogruppen hat das Robert-Koch-Institut informiert, dass bei „verschiedenen Grunderkrankungen wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen scheint.“ Den von Corona besonders betroffenen Risikogruppen wird daher empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden.

https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html#c9302

Geschäftsstelle LSBB/LSV
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Telefon 030/9018-24389 

Barrierefreier Eingang über den Parkplatz an der Jüdenstr. (Hinweis: Bitte klingeln. Pförtner öffnet Fahrstuhl.)


Beratung zu Pflege & Alter:
Berliner Pflegestützpunkte
Kostenfrei: 0800 59 500 59
Mo - Fr 9 - 18 Uhr

Silbernetz gegen Einsamkeit im Alter
kostenfrei: 0800 4708090
für Anrufer_innen aus Berlin
8 - 20 Uhr

Beratungstelefon
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