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Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
13.81.2019, 90: Uhr |
Austausch in Lichtenberg
23. LSV Plenum


Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung trafen sich am 24.07.2019 zum 23. Plenum in Haus der Generationen in Lichtenberg.


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Die Seniorenvertretung des Bezirkes hatte in das Haus der Generationen eingeladen und die Mitglieder der Landesseniorenvertretung wurden von der gastgebenden Seniorenvertretung des Bezirkes Lichtenberg begrüßt.

Als Gäste waren anwesend: Frau Birgit Monteiro, stellv. Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Soziales, Stadtentwicklung, Arbeit und Wirtschaft und Frau Beatrice 
Ewald, Projektleiterin Büro 55+.

Das Bezirk wurde durch die Stellv. Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin der Abteilung Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit Frau Birgit Monteiro vorgestellt. Sie hat über Vielfalt der Bürgerbeteiligung im Bezirk, mit dem Ziel des Interessenausgleichs der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, berichtet.

Nach der Vorstellung des Bezirkes informierte Frau Ewald vom Büro 55+ über
die Vermittlung von Fachdiensten, sozialen und medizinischen Einrichtungen, über Hilfe bei der Beantragung von Leistungen, bei der Suche nach einem passenden Ehrenamt und beim Finden von Kultur- und Freizeitangeboten. Herr Gunar Klapp (SV Lichtenberg) bezeichnete das Büro55+ als eine sinnvolle Ergänzung im Bezirk.

Weitere Themen waren der Entwurf des Erwachsenenbildungsgesetzes für Berlin (EBiG), der Bundesseniorenkongress 2020 und Veranstaltungstermine in den Bezirken. In der Diskussion zum Entwurf des EBiG standen die folgenden Aspekte im Vordergrund:  

         Ziel des Gesetzes ist es, Angebote der Erwachsenenbildung zu stärken, strukturell abzusichern und die finanzielle Förderung zu steuern. Es bezieht sich auf die Volkshochschulen (VHS), Landeszentrale für politische Bildung und Bildungsangebote freier und privater Träger.

        Da die Zielgruppe des Gesetzes ab dem 15. Lebensjahr festgelegt wird, sind die differenzierten Lernbedürfnisse in den unterschiedlichen Lebensphasen zu berücksichtigen.

        Für Senior*innen sollen Angebote die Besonderheiten des Lernens im höheren Lebensalter berücksichtigen, z.B. ausreichend Wiederholungen, um das Langzeitgedächtnis zu aktivieren. Dies wird bereits in VHS-Programmen mit Kursen für Senioren z.B. in Fremdsprachen als Tagesveranstaltungen realisiert und sollte für alle Bildungsträger festgeschrieben werden.

        Der Anteil von Kursen für Senior*innen muss dem Bevölkerungsanteil entsprechen und die Preise dürfen Interessierte mit niedriger Rente nicht ausschließen.

        Kooperationen von Bildungsträgern für Veranstaltungsreihen, wie z.B. die Seniorenuniversität Lichtenberg sollen ausgebaut werden.

        Angebote der Universitäten (HUB, TU, FU), dass sich Senior*innen als Studierende einschreiben können, werden begrüßt. Für ein angemessenes Limit solcher Plätze besteht Verständnis.

        § 14 Beteiligungsmöglichkeiten:
Die gesetzliche Regelung darf nicht hinter den Satzungen der VHS, die Beteiligung der Teilnehmenden vorsehen, zurückbleiben.

  •     Mitgestaltungsrecht für SV auf Bezirksebene ist unabdingbar, dafür sind geeignete Formate zu finden, z.B. Mitwirkung der SV im BVV- Kulturausschuss.