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Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
27.05.2019, 09:09 Uhr
Interkulturelle Öffnung im Mittelpunkt
Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung trafen sich am 22.05.2019 zum 21. Plenum in den Räumen des kom*zen, dem Kompetenz Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe. 
Dr. Nadia Nagie (1. v. r.) begrüßte die Mitglieder der Landesseniorenvertretung im kom*zen. (Fotos: LSV).
Sie wurden mit selbst gebackenem Kuchen und türkischem Tee empfangen. Zu Beginn gab Frau Dr. Nagie, Leiterin des Projektes Seniorenpolitik, einen Einblick in die Arbeit des Zentrums, welches in die drei Bereiche Seniorenpolitik, Pflege und Altenhilfe gegliedert ist. Migrant*innen im Seniorenalter nahmen als Gäste teil


Der Erfahrungsaustausch stand unter dem Thema „Vielfalt in den Seniorenvertretungen – wie gelingt es die verschiedenen Personengruppen in die Arbeit einzubeziehen? Was sind die spezifischen Fragen und Probleme der älteren Migrant*innen?
An dem regen Gedankenaustausch beteiligten sich auch die Gäste, die wertvolle Hinweise und Anregungen geben konnten. Die Seniorenvertreter*innen waren sich einig, dass Zugänge zu und Orte für Migrant*innen in den Bezirken eine wichtige Rolle spielen. Doch auch, wenn viele Aktivitäten und Räume für die migrantischen Communities angeboten werden, erreichen die Mitglieder der LSV die Menschen kaum, wenn es um die konkrete Seniorenarbeit geht.

Drei Aspekte wurden in der Diskussion als besonders wichtig herausgearbeitet:

  • Die zum Teil schon vorhandene Vernetzung weiter ausbauen.
  • Die Zusammenarbeit mit den Integrationsbeauftragten der Bezirke intensivieren.
  • Das Instrument der aufsuchenden Sozialarbeit nutzen

Weitere Themen waren der Bundesseniorenkongress 2020 und Veranstaltungstermine in den Bezirken.

Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


Informationen zum Coronavirus

Zur Definition von Risikogruppen hat das Robert-Koch-Institut informiert, dass bei „verschiedenen Grunderkrankungen wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen scheint.“ Den von Corona besonders betroffenen Risikogruppen wird daher empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden.

https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html#c9302

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