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Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
24.01.2018, 13:41 Uhr
Altenhilfe ist nicht teilbar

Die Landesseniorenvertretung Berlin traf sich am 24.01.18 zur 6. Arbeitsberatung und diskutierte u. a. das weitere Vorgehen zum Baustein Fußverkehr des Mobilitätsgesetzes.

Katja Sotzmann (links) vom Landessportbund zu Gast im LSV Plenum. (Foto: LSV)
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales -

Zu Beginn des Plenums stellte Katja Sotzmann vom Landessportbund Berlin ein neues Ausbildungsprogramm für Übungsleiter*innen im Seniorensport vor. Ziel ist, dass mehr Angebote im Verein von Senior*innen für Senior*innen etabliert werden können.

Zum Baustein Fußverkehr des Mobilitätsgesetzes soll eine gemeinsame Stellungnahme unter dem Motto „gegenseitige Rücksichtsnahme aller Verkehrsteilnehmer stärken“ erarbeitet werden. Ebenfalls wurden die Rahmenbedingungen für das Engagement der bezirklichen Seniorenvertretungen sowie die Arbeitsschwerpunkte 2018 beraten.

Zudem wurde von der 1. Sitzung AG „Profil bezirkliche Altenhilfe-/Geriatriekoordination“ am 23.01.2018 bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung berichtet. Die dort beobachtete Tendenz, Altenhilfe auf die Umsetzung der Rahmenstrategie 80plus zu reduzieren sowie nur auf Gesundheit und Pflege zu begrenzen, wurde mit Kritik aufgenommen. Alle Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin sprachen sich entschieden dagegen aus, Alter(n) nur defizitär wahrzunehmen. „Dieses Altersbild haben wir längst überwunden und die Potenziale älterer Menschen wie die daraus resultierenden Chancen für die Gesellschaft sind hinlänglich bekannt“, so Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende LSV. Die Abteilungen Soziales und Gesundheit in den Bezirksämtern müssen zusammenarbeiten und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Altenhilfe ist nicht teilbar, so das Fazit der Diskussion.

Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


Informationen zum Coronavirus

Zur Definition von Risikogruppen hat das Robert-Koch-Institut informiert, dass bei „verschiedenen Grunderkrankungen wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen scheint.“ Den von Corona besonders betroffenen Risikogruppen wird daher empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden.

https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html#c9302

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