Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
23.10.2017, 10:41 Uhr | LSV Pressemitteilung vom 23.10.2017
Lebenszeit nicht verschwenden. Mehr Verbindlichkeit in der Seniorenpolitik.
Die Landesseniorenvertretung Berlin fordert mehr Verbindlichkeit in der Seniorenpolitik. Insbesondere gelte dies für die Fortschreibung der Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik und der 80plus-Rahmenstrategie, wo die Umsetzung der Vorschläge oder Maßnahmen verbindlich definiert werden muss.
„All die gut gemeinten Papiere bleiben sonst zahnlose Tiger. Und jede Beteiligung durch die Seniorenmitwirkungsgremien an diesem Prozess ist für den Papierkorb. Das darf nicht sein, denn Lebenszeit ist für Jung und Alt wertvoll“, sagt Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin. Die Hinweise und Empfehlungen des 7. Altenberichtes der Bundesregierung müssen Beachtung finden. Die Kommunen haben demnach im Rahmen des verfassungsrechtlich abgesicherten Sozialstaatsprinzips und ihres Selbstverwaltungsrechts eine besondere Verantwortung. Ein Leitgesetz für die Altenhilfe kann ein Weg sein, um den Rahmen für die Entwicklung und Gestaltung von Strukturen zur Sicherung der Teilhabe der älteren Menschen zu skizzieren und diese Strukturen auch finanziell nachhaltig zu gewährleisten. „In Berlin ist ressortübergreifendes Arbeiten in der Seniorenpolitik wichtiger denn je. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Verantwortung des Altenhilfe-Paragrafen (§ 71 SGB XII) bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege, Gleichstellung angesiedelt scheint, hingegen in den Regierungsrichtlinien die Einrichtung der Altenhilfekoordination dem Ressort Soziales zugeordnet wird. Wir fragen uns, wer denn nun zuständig ist? Oder wie Altenhilfe charakterisiert wird? Alter kann nicht auf Pflege und Krankheit reduziert werden. Dieses Altersbild haben wir seit langem hinter uns gelassen.“

Link: Gedanken anlässlich der Fachtagung „Älter werden im Kiez“ der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales am 27.09.2017 zum Thema „Seniorenfreundlicher Kiez - Werden gesetzliche Grundlagen gebraucht?“ von Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin

www.ü60.berlin

Pressekontakt:
Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Vorsitzende Dr. Johanna Hambach

Geschäftsstelle LSV/LSBB
Neues Stadthaus, Raum 231
Parochialstr. 3
10179 Berlin
Telefon 030/32664126 (Mo-Di, Do-Fr 9:00-13:00 Uhr, AB)
Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


Geschäftsstelle LSBB/LSV
Neues Stadthaus
Parochialstr. 3
10179 Berlin
Telefon 030/9018-24389

Barrierefreier Eingang über den Parkplatz an der Jüdenstr. (Hinweis: Bitte klingeln. Pförtner öffnet Fahrstuhl.)

Beratung zu Pflege & Alter:
Berliner Pflegestützpunkte
Kostenfrei: 0800 59 500 59
Mo - Fr 9 - 18 Uhr

Silbernetz gegen Einsamkeit im Alter
kostenfrei: 0800 4708090
für Anrufer_innen aus Berlin
8 - 20 Uhr

Beratungstelefon
030 - 69 59 89 89
Pflege in Not
:
Mo | Mi | Fr 10-12 Uhr
Di 14-16 Uhr

Seniorensicherheit
Service der Berliner Polizei


Bitte vormerken! 16.09.2019
Senioren debattieren im Parlament im Abgeordnetenhaus von Berlin