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Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
10.01.2017, 20: Uhr | LSV Pressemitteilung vom 17.10.2017
Landesseniorenvertretungen zu Gast in Berlin: Teilhabemöglichkeiten sichern
Seniorinnen und Senioren wirken mit. Das hat in allen Bundesländern eine lange Tradition. Am Mittwoch beginnt die zweitägige Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesseniorenvertretungen (BAG LSV), woran die Landesseniorenvertretung Berlin teilnimmt. Teilnehmer aus allen Bundesländern beraten vom 18. bis 19. Oktober 2017 die nächsten gemeinsamen Aufgaben, um aktiv ihre Kompetenzen und Erfahrungen für das Gemeinwohl einzusetzen.
LSV Pressemitteilung vom 17.10.2017 - "In jedem Bundesland gilt es mehr denn je, die funktionierenden sozialen und kulturellen Infrastrukturen zu verteidigen, ihren Ausbau angesichts der alternden Gesellschaft zu fördern und gewachsene Gemeinschaften zu erhalten", sagt Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin. Sie wird in der Mitgliederversammlung über die Anstrengungen in Berlin berichten, dass die guten Regelungen des „Altenhilfeparagrafen - § 71 SGB XII“ nicht nur freiwillige Leistungen bleiben, sondern verbindliche wie verpflichtende Angebote werden. Sie ist gespannt auf die Erfahrungen und Lösungen der Umsetzung des § 71 SGB XII in den anderen Bundesländern.

Das Verharren der Armutsquote mit 15,7 Prozent im Jahr 2016 nahm die BAG LSV zum Anlass, diesmal einen Vertreter der Nationalen Armutskonferenz einzuladen. Die Armutsgefährdungsquoten nach Bundesländern differieren stark und reichen von 11,9 Prozent in Baden-Württemberg bis zu 22,6 Prozent in Bremen. Auch wenn die Hauptrisikogruppen Erwerbslose, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung sind, fühle sich die ältere Generation in der Pflicht für einen Masterplan zur Bekämpfung der Armut in der Gesellschaft insgesamt einzutreten. „Vor allem gilt es dabei, neben der Prävention von Armut Hilfen anzubieten und breit zu kommunizieren für Betroffene, an deren Einkommenssituation sich wie bei älteren Menschen nichts mehr ändert. Teilhabe muss möglich bleiben und niemand darf aufgrund seiner Einkommenssituation ausgegrenzt werden“, so Dr. Johanna Hambach.
 
Seniorenvertretungen verfechten engagiert die Interessen der älteren Menschen gegenüber Politik und Verwaltung. Sie ermöglichen und sichern damit die Teilhabe der älteren Generation am gesellschaftlichen Leben. Die politische Interessenvertretung im Bund, in den Ländern und Kommunen der bundesweit ca. 40.000 Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter zielt dabei stets auf alle Generationen.

www.ü60.berlin

Pressekontakt:
Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Vorsitzende Dr. Johanna Hambach

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Parochialstr. 3
10179 Berlin
Telefon 030/32664126 (Mo-Di, Do-Fr 9:00-13:00 Uhr, AB)

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Geschäftsstelle LSBB/LSV
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