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Gesundheit & Patient*innenrechte, Bewegungsförderung

Patientenfürsprecherinnen und -sprecher (= Externer Link https://www.berlin.de/lb/patienten/themen/patientenfuersprecher/ )  sind auf Grundlage des Berliner Landeskrankenhausgesetzes und des Gesetzes für psychisch Kranke tätig. Sie nehmen ihre Aufgabe ehrenamtlich wahr und werden von der Bezirksverordnetenversammlung für die Dauer einer Wahlperiode gewählt. Sie handeln unabhängig und unterliegen der Schweigepflicht.

Das Patientenrechtegesetz (in Kraft seit 26.02.2013) stärkt die Position der Bürgerinnen und Bürger gegenüber Behandelnden wie Ärzten, Heilpraktikern, Psycho- und Physiotherapeuten. Es regelt u. a. die verständliche und umfassende Information, die Dokumentationspflichten bei der Behandlung, die Einsichtnahme in die Patientenakte sowie das Verhältnis zu den Krankenkassen. Das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (in Kraft seit 8.12.2015) enthält vielfältige Maßnahmen zur Förderung eines flächendeckenden Ausbaus der Hospiz- und Palliativversorgung in allen Teilen Deutschlands.
Link zu Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit ( = Externer Link http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/hospiz-und-palliativversorgung/hpg.html)

Vom 1.10.2016 an haben Patienten Anspruch auf einen sogenannten bundeseinheitlichen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei verordnete systemisch wirkende Medikamente gleichzeitig einnehmen beziehungsweise dauerhaft (mind. 28 Tage) anwenden. Die Einführung erfolgt auf Beschluss des Bundestages im Zusammenhang mit dem E-Health-Gesetz, um den Patienten bei der richtigen Einnahme seiner Medikamente zu unterstützen. Link zu Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ( = Externer Link http://www.kbv.de/html/medikationsplan.php)

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre neuen Empfehlungen im Epidemiologischen Bulletin 34/2016 veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Überarbeitung der Empfehlungen zur Pneumokokken-Schutzimpfung für Senioren und andere gefährdete Risikogruppen. Pneumokokken stellen in Europa die Hauptursache von bakteriellen Lungenentzündungen dar. Die STIKO schätzt, dass jedes Jahr mehr als 5.000 Menschen in Deutschland an den Folgen einer Pneumokokken-Erkrankung sterben. Besonders gefährdet sind Kinder unter 2 Jahren, Menschen ab 60 Jahren sowie Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit bestimmten Grundkrankheiten, z. B. Personen mit einer Immunschwäche oder mit chronischen Krankheiten des Herzens oder der Lunge. Eine bessere Umsetzung der Impf-Empfehlungen ist dringend wünschenswert: bislang sind nur 31 Prozent der Senioren (im Alter von 65 bis 79 J.) gegen Pneumokokken geimpft. Das zeigen Daten der Deutschen Erwachsenengesundheitsstudie DEGS des Robert Koch-Instituts. Die Pneumokokken-Impfung kann beim gleichen Impftermin durchgeführt werden wie die Grippeschutzimpfung, die ebenfalls für Ältere und für chronisch Kranke aller Altersstufen empfohlen ist.(Quelle: RKI Pressemitteilung vom 29.08.2016 / = Externer Link: http://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2016/11_2016.html)

2017 besteht das dritte Jahr infolge im Rahmen des Teilhabeprogramms die Möglichkeit, neue Sportangebote für Ältere im Rahmen von Projektförderung finanziell zu unterstützen. Unter folgendem Link der Senatsverwaltung für Inneres und Sport können sich die Interessenten über das Förderprogramm ausführlich informieren: https://www.berlin.de/sen/inneres/sport/sportfoerderung/vereine-und-verbaende/artikel.232552.php Die Zuwendungen können nur an nach dem Sportförderungsgesetz als förderungswürdig anerkannte Sportvereine gewährt werden. Bei der Projektumsetzung sind Kooperation zulässig und können vorher besprochen werden.

Geschäftsstelle LSBB / LSV
im Neues Stadthaus (R 231)
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Telefon 030/32664126
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Fahrstuhl Eingang über den Parkplatz an der Jüdenstr. (Hinweis: Bitte klingeln. Pförtner öffnet Fahrstuhl.)

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