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13.07.2017, 09:49 Uhr | Universität Duisburg-Essen: Pressemitteilung vom 12.07.2017
Internationale Studie zu Gesundheitskosten: Wird es am Ende des Lebens teuer?
Eine internatationale Studie hat laut Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen Daten zur Gesundheitsversorgung und Alterspflege aus Deutschland, Dänemark, England, Frankreich, den Niederlanden, den USA, Taiwan, Frankreich, Japan sowie der kanadischen Provinz Quebec verglichen.
„Tatsächlich steigen die Kosten am Ende des Lebens, weil sich dann beispielsweise teure Krankenhausaufenthalte häufen“, weiß Prof. Dr. Martin Karlsson. Dennoch seien sie im letzten Lebensjahr niedriger als angenommen. „Sie entsprechen rund 9 bis 11 Prozent der Gesamtausgaben – und das in allen von uns berücksichtigten Ländern.“ Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gesundheitssystem überwiegend aus Steuern, Sozialversicherungsbeiträgen oder privaten Quellen finanziert wird. Prof. Karlsson hält es aufgrund der Studienergebnisse "für überlegenswert, den ambulanten Bereich und die Alterspflege zu stärken. Das machte das Leben für Ältere lebenswerter und das Gesundheitssystem effektiver."

Quelle: https://www.uni-due.de/2017-07-12-studie-zu-gesundheitskosten
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