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28.12.2017, 12:24 Uhr | 27.12.2017, 10:41 Uhr – Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Senatorin Breitenbach: Berliner Mobilitätshilfedienste zukunftsfest gemacht

In einer Pressemitteilung vom 27.12.2017 teilt die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales mit, dass die "13 Berliner Mobilitätshilfedienste des Integrierten Sozialprogrammes  ab 2018 deutlich gestärkt" werden.


Weiter heißt es: "Die Mittel wurden mit dem neuen Doppelhaushalt auf rund 8 Millionen Euro aufgestockt. Das sind in den Jahren 2018 und 2019 pro Haushaltsjahr 3,8 Millionen Euro mehr als bisher.

Sozialsenatorin Elke Breitenbach freut sich über den Mittelzuwachs: 'Die Berliner Mobilitätshilfedienste sind für ältere, in ihrer Mobilität eingeschränkte Berlinerinnen und Berliner von unschätzbarem Wert. Als verlässliche Hilfe im Alltag unterstützen sie diese Menschen dabei, sich ein Stück Selbständigkeit zu bewahren und am Leben außerhalb ihrer Wohnung teilhaben zu können. Durch die gestiegenen Haushaltsmittel kann aber nicht nur dieser Service erweitert werden. Auch werden dadurch zusätzliche Stellen auf dem 1. Arbeitsmarkt geschaffen, von denen die Helferinnen und Helfer profitieren. Insgesamt ist das richtig gut angelegtes Geld und für den sozialen Zusammenhang in der Stadt ein echtes Plus.'

Für die 13 Berliner Mobilitätshilfedienste - einem bundesweit einmaligen Modell – bedeuten die gestiegen Mittel einen weiteren Ausbau ihrer Serviceleistungen. Sie bieten nach dem Motto 'Draußen spielt das Leben - wir bringen Sie hin' in allen Bezirken älteren, mobilitätsbeeinträchtigten Menschen Begleithilfen an: Unterstützung bei Spaziergängen, bei Einkäufen und Begleitung zu sonstigen Terminen.

Mit den zusätzlichen Haushaltsmitteln sollen zunächst weitere Stellen für Helferinnen und Helfer geschaffen werden. Dabei handelt es sich um mindestens vier Stellen pro Bezirk. Die Stellen werden vorrangig mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern aus Beschäftigungsmaßnahmen der Berliner Jobcenter besetzt. Durch die Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten die zumeist langzeitarbeitslosen Menschen eine neue Lebensperspektive. Verwendet wird das Geld aber auch für die Schaffung von Minijobs und die Stärkung der Einsatz- und Projektleitungen.

Nur so kann der anhaltend hohen Nachfrage entsprochen werden. Angesichts der demographischen Entwicklung in Berlin ist mit der Mittelerhöhung für die Mobilitätshilfedienste auch Vorsorge für den künftigen Bedarf geschaffen worden.

Im Jahr 2018 begehen die Berliner Mobilitätshilfedienste ihren 30. Geburtstag."

Link zur Quelle: https://www.berlin.de/sen/ias/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.661331.php