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03.11.2017, 09:08 Uhr | DGG-Pressemitteilung vom 2.11.2017
Studie enthüllt unentdeckte Ressourcen bei älteren Patienten
Förderpreis für Interdisziplinäre Altersforschung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)


Der Förderpreis wurde von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) zum dritten Mal vergeben und zeichnet nun eine Forschungsarbeit von Doktorandin Anna Maria Meyer und Professorin M. Cristina Polidori aus, die sich mit dem Thema „Multidimensionale Prognoseberechnung bei älteren multimorbiden Patienten: Design und vorläufige Ergebnisse der MPI_InGAH-Studie“ beschäftigt.

Laut DGG-Pressemitteilung hat die ausgezeichnete Doktorandin "bei bislang 170 Patienten, allesamt 70 Jahre und älter, neben dem Gesundheitszustand unter anderem die Fähigkeiten im Alltag, den Ernährungszustand, die mentale Leistungsfähigkeit und das Dekubitus-Risiko mithilfe standardisierter Erhebungsbögen festgestellt. Aus diesen Daten hat sie den MPI errechnet – eine Kennzahl, die das Risiko der geriatrischen Patienten widerspiegelt, nach der Entlassung innerhalb von kurzer Zeit erneut ins Krankenhaus eingewiesen zu werden oder zu sterben. Aktuell werten die Wissenschaftlerinnen aus, wie sich einzelne dieser gesundheitlichen und psychosozialen Faktoren auf die Zeit auswirken, die ältere Patienten im Krankenhaus verbringen. Diese Daten sollen Ärzten bei der komplexen Entscheidung helfen, ob weitere therapeutische Maßnahmen im Krankenhaus dem jeweiligen Patienten eher helfen oder schaden. Ein positives Zwischenfazit zieht Meyer bereits: 'Durch die gründliche und standardisierte Untersuchung konnten wir nicht nur Risiken, sondern auch Ressourcen der Patienten enthüllen, die sonst oft unentdeckt bleiben.'"

Link zur Quelle: http://www.dggeriatrie.de/kongress/neuigkeiten/1357-der-dgg-f%C3%B6rderpreis-f%C3%BCr-interdisziplin%C3%A4re-altersforschung-geht-an-anna-maria-meyer-und-professorin-m-cristina-polidori