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News Seniorenmitwirkungsgremien und zum Thema Alter(n)
30.08.2016, 15:00 Uhr | Schilling, Fotos SC
SV Mitte: Thema Wahlen 2016
Wir sind 63 000 in Mitte, warum sollten wir Sie wählen?


Zehn hatten wir eingeladen und alle waren gekommen, sich den Fragen der Moderatorin und aus einem gut 50köpfigen Auditorium zu stellen.

Großer Saal, Paul-Gerhardt-Stift -

Einiges von unseren beiden Forderungslisten – BVV und AGH – wurde im Podium angesprochen, weiteres und anderes aus dem Auditorium. Gemäß den durchaus gemischten Erfahrungen der SeniorInnenvertretung in der vergangenen Legislaturperiode spielte das Thema Beteiligung eine gewichtige Rolle im Gespräch. Danach befragt, verwies Dr. Hanke (SPD) u.a. auf das BA-Papier zur „Generationenpolitik“ und für die Zukunft auf die neu zu entwickelnde Beteiligungsstrategie, wo gerade eine Arbeitsgruppe gebildet wird (wofür sich ein Mitglied der SV beworben hat). Befragt, ob sie als in die BVV Gewählte sich in den nächsten Jahren für die Aufstellung einer verbindlichen Altenhilfestrategie des Bezirkes mit konkreten Vorhaben, Terminsetzungen und Verantwortlichkeiten einsetzen würden, antworteten Herr Diedrich (Linke) und Herr Hensler (Piraten) mit einem klaren „Ja“, Herr von Dassel (B90/Grüne) machte seine Zusage abhängig von Personal und Finanzen und Herr Dr. Hanke verwies auf die gleichen Einschränkungen und darauf, dass seines Erachtens so etwas wie die schon benannte Generationenpolitik“ doch der modernere Ansatz sei. In der sich dann entspinnenden kleinen Kontroverse zu politischen Prioritätensetzungen beharrte Herr Spallek (CDU) nicht auf einer Antwort seinerseits.

Auf die Frage nach einer neuerlichen und rechtzeitigen Novelle des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes nach den SV-Wahlen im kommenden Frühjahr antworteten alle AGH-KandidatInnen mit einem mehr oder weniger ausdrücklichen „Ja“.  Frau Wildenhain-Lauterbach (SPD) und Herr Rissmann (CDU) unter Vorbehalt der Prüfung der Erfahrungen, die im kommenden Jahr gemacht und ausgewertet werden sollten.

Die Antworten der KandidatInnen für BVV und AGH haben wir aufgezeichnet und werden sie als Grundlage nehmen, um im Frühjahr 2017 zu schauen, was die dann neu Gewählten in Abgeordnetenhaus, BVV und Bezirksamt davon in ihre Arbeit integriert haben.