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News 3 Monate zurück
28.01.2016, 10:02 Uhr
Offener Brief an die Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin
Erstes Arbeitstreffen im Jahr 2016 der Landesseniorenvertretung Berlin

Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin trafen sich zur ersten Arbeitsberatung im Jahr 2016. Themen: Überprüfungsprozess Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz, Handlungsfeld 7 im Dialog „80plus – Gesundheitliche und pflegerische Versorgung hochaltriger Menschen“.

Kreativhaus -

Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin diskutierten zunächst die im Handlungsfeld 7 gestellten Fragen zur Selbstbestimmung und Teilhabe des Senatspapiers „80plus – Gesundheitliche und pflegerische Versorgung hochaltriger Menschen“. Darin war sowohl den bezirklichen Seniorenvertretungen als auch der Landesseniorenvertretung von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales eine Rolle als Beteiligte und Verantwortliche zugewiesen wurden. Dies wurde in der Diskussion von den Teilnehmenden mit Verweis auf die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements auf der Grundlage des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes abgelehnt. Zum Handlungsfeld 7 soll ein Positionspapier der Landesseniorenvertretung verfasst und veröffentlicht werden.

Zudem hielt die Empörung der Vertreterinnen und Vertreter der bezirklichen Seniorenvertretungen aus dem Plenum des Landesseniorenbeirates Berlin vom 20.01.2016 an, dass die Regierungskoalition laut dortigen Bericht der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales bei der Überprüfung des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes bislang keine konkreten Ergebnisse vorlegen kann. Als „unfassbar“ wurde bezeichnet, dass die Koalition nach 4,5 Jahren gemeinsamer Arbeit es nunmehr in Sachen Novellierung geschafft hat: „einander zuzuhören“. Es wurde vereinbart, dass die Landesseniorenvertretung sich mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin wendet.