Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
News Seniorengremien & zum Thema Alter(n)
Im Dezember 2016 fand auf Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa in Berlin ein Fachgespräch zum Thema "Vermeidung von Gewalt in der häuslichen Pflege von Menschen mit Demenz – Präventions- und Interventionsmaßnahmen in europäischen Staaten" statt.
 
Im Sommer 2015 wurde unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Schwesig die Einsetzung eines Runden Tisches „Aktives Altern – Übergänge gestalten“ initiiert, mit dem Ziel, die wachsende Gruppe aktiver und leistungsfähiger älterer Menschen und deren Potentiale mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
 
Größerer Einsatzbereich, keine Altersgrenze, jährliche Förderung: Dank neuer Förderkonditionen für das Bundesprogramm Bildungsprämie erhalten ab dem 1. Juli 2017 noch mehr Menschen die Chance auf finanzielle Unterstützung für Weiterbildungen.
 
Auf der 8. Sitzung der Offenen Arbeitsgruppe zum Altern in New York ging es u. a. um die Frage der Benachteiligung Älterer - beispielsweise im Arbeitsleben oder bei Dienstleistungen - und das Problem von Vernachlässigung, Missbrauch oder Gewalt, wie sie im Rahmen von Langzeitpflege geschehen können.
 
Vom 07. bis 08.07.2017 fand in Bonn die zweite Fachtagung "Sehen im Alter" statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Gedanke der Vorbeugung.
 

Am 01.06.2017 fand in den Räumen des Universitäts-Clubs Bonn die BAGSO-Fachtagung "Patienten stärken und begleiten" statt.

 
"Sind Hundertjährige Vorbilder für gesundes und erfolgreiches Altern? Oder ist besonders hohes Alter untrennbar mit zunehmenden Erkrankungen verbunden? Welche Erkrankungen häufen sich bei Menschen, die 100 Lebensjahre und mehr erreicht haben? Wie sich Krankheitsverläufe bei Hundertjährigen am Lebensende darstellen, dem sind Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin nachgegangen." Laut Pressemitteilung zeigte es sich: "Die Anzahl der Erkrankungen bei Menschen, die im Alter von einhundert Jahren und älter verstarben, war niedriger als bei denjenigen, die mit 90 bis 99 Jahren oder 80 bis 89 Jahren starben"
 
Hat mein zukünftiges Pflegeheim genug Personal? Passt die Ausstattung zu meinen Bedürfnissen? Ermöglicht es mir als Pflegebedürftigem eine gute Lebensqualität? Jeder zweite Deutsche hat das Gefühl, diese Fragen nicht sicher beantworten zu können, so eine Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung.
 
Menschen, die nicht rauchen, nicht übergewichtig sind und nur mäßig viel Alkohol konsumieren, haben eine sieben Jahre höhere Lebenserwartung, als der Durchschnitt der Bevölkerung. Außerdem können sie damit rechnen, dass sie die meisten dieser gewonnenen Jahre in guter gesundheitlicher Verfassung verbringen, so das Ergebnis einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift Health Affairs erschienen ist, wie eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung berichtet.
 
Die Stiftung Digitale Chancen und Telefónica Deutschland haben kürzlich die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie zur Internetnutzung im Alter vorgestellt. Zentrale Erkenntnis der Studie laut einer Pressemitteilung vom 17.07.2017: Senioren erleben das Internet als Gewinn für Mobilität und Kontaktpflege und halten sich gerne mit Online-Spielen geistig fit. Allerdings brauchen sie spezifische Begleitung, um von den Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren.
 
Die Jenaer Soziologin Dr. Tine Haubner hat laut Pressemitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena in ihrer gerade als Buch erschienenen Dissertation die Laienpflege in Deutschland analysiert und ist zu dem Resultat gekommen, die sorgende Gemeinschaft werde ausgebeutet.
 
Eine internatationale Studie hat laut Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen Daten zur Gesundheitsversorgung und Alterspflege aus Deutschland, Dänemark, England, Frankreich, den Niederlanden, den USA, Taiwan, Frankreich, Japan sowie der kanadischen Provinz Quebec verglichen.
 
Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hat ein Konsortium laut Pressemitteilung des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e. V. (DIP) vom 12.07.2017 eine Studie zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Pflegebereich, kurz "ePflege", erstellt.
 

Das Wohlbefinden im Alter hängt laut einer Pressemitteilung des Helmholtz Zentrums Münchenmaßgeblich von psychosozialen Faktoren ab. Körperliche Beeinträchtigungen spielen eher eine untergeordnete Rolle, zeigen Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München in ‚BMC Geriatrics‘.

 
Der Bundesrat hat dem Gesetz zur Reform der Pflegeberufe (Pflegeberufereformgesetz - PflBRefG) zugestimmt. Es führt die bisher getrennt geregelten Pflegeausbildungen zusammen. Nach einer zweijährigen generalistisch ausgerichteten Ausbildung ist im dritten Jahr eine Spezialisierung möglich.
 
Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis, der 2017 erstmals vergeben wird, werden Projekte auf Länder- und Bundesebene mit insgesamt über 50.000 Euro ausgezeichnet.
 
Der Wettbewerb wendet sich an Seniorinnen und Senioren, die als Internetlotsen für andere Ältere aktiv sind sowie an innovative Mehrgenerationen-IT-Projekte.
 
Am 27.06.2017 informierte die Fachtagung „Internationale Altenpolitik – Weltweites Engagement für und mit älteren Menschen“ über die aktuellen Entwicklungen in der internationalen Altenpolitik.
 
In der BZgA-Reihe „kompakt.“ wurden Informationen zum Thema "Depression im Alter" zusammengefasst.
 
Das kommende 2. Halbjahr 2017  hat die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland (AfED) zum Anlass genommen, um über neue Angebote per Newsletter zu informieren.
 
Labels sind eine wichtige Orientierungshilfe beim Einkauf. Die Verbraucherinitiative e.V. informiert darüber, was sich hinter Gütezeichen, Umweltzeichen, Prüfzeichen, Test-Labels, Eigenmarken oder Regionalzeichen mit dem Schwerpunkt ältere Verbraucher verbirgt.
 
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat ein Online-Portal zum sicheren E-Radfahren veröffentlicht.
 
Wenn ältere Menschen erkranken und ein Arztbesuch oder ein Krankenhausaufenthalt anstehen, können sie plötzlich mit vielen Problemen konfrontiert sein. Damit aus den Problemen keine unüberwindbaren Hürden werden, brauchen Patienten Kontakt, Begleitung und konkrete Hilfe.
 
Die diesjährige Jahresfachtagung steht unter dem Motto "Engagement für die Gesundheitsförderung älterer Menschen stärken".
 
Auf nach Dortmund!
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 28. Mai 2018 in der Dortmunder Westfalenhalle den 12. Deutschen Seniorentag eröffnen. Zu der dreitägigen Veranstaltung, die unter dem Motto „Brücken bauen" steht, werden vom 28. bis zum 30. Mai 2018 rund 15.000 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland erwartet.
 
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) schreibt auch 2017 den GERAS-Preis aus. In diesem Jahr sollen in Deutschland tätige Hospizvereine und Initiativen mit vergleichbarer Zielsetzung ausgezeichnet werden, die vorbildliche Partnerschaften mit stationären Pflegeeinrichtungen aufgebaut haben, um Menschen beim Sterben zu begleiten.
 
Bei der Fachtagung „Patienten stärken und begleiten“ fordern Expertinnen und Experten den Ausbau der Patientenbegleitung und ihre Anerkennung als Regelleistungen der Krankenkassen und Krankenhäuser.
 
Im Frühjahr 2015 setzte Bundesministerin Manuela Schwesig den Runden Tisch „Aktives Altern – Übergänge gestalten“ ein. Arbeitsgruppen zu den Themen „Übergänge gestalten“, „Bildung im und für das Alter“, „Active Ageing Index und dessen Regionalisierung“ haben in einem intensiven Diskussionsprozess Handlungsempfehlungen entwickelt. Die BAGSO hat in allen drei Arbeitsgruppen mitgearbeitet.
 
Engagementkalender ist freigeschaltet.
 
Unter www.weisse-liste.de/public-reporting-pflege wird ein Reformkonzept für die Qualitätsberichterstattung in der Pflege veröffentlicht.
 
Die bundesweite Initiative Aktion Demenz e.V. hat mit Unterstützung des Instituts für Soziologie der Universität Gießen und gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung 22 Gespräche mit Angehörigen von Menschen mit Demenz geführt.
 
Das Projekt "Inklusives Design" des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) zeigt, dass Kommunikationsdesign sehbehindertengerecht und zugleich ansprechend für sehende Menschen sein kann.
 
Die Pflegereform der Bundesregierung sieht neben mehr Leistungen auch eine gleichmäßige Verteilung der Pflegekosten auf alle Bewohner einer Einrichtung vor. Für Bewohner mit hohem Pflegebedarf sollten dadurch die Pflegekosten sinken oder zumindest nicht ansteigen.
 
"2017 ist wieder SOZIALWAHL. Es wird entschieden, wer in den Gremien wessen Interessen mit besonderem Nachdruck vertritt. Es ist nicht egal, wer da mitbestimmt und mitverantwortet. Nutzen Sie Ihre Chance. Das kleine Kreuz hat große Wirkung." Dies ist der Aufruf des BAGSO-Vorsitzenden Franz Müntefering zur Wahlbeteiliung an über 51 Millionen Versicherte der gesetzlichen Versicherungen. Die Sozialwahl ist nach der Bundestagswahl und der Europawahl die drittgrößte Wahl in Deutschland und findet in diesem Jahr zum zwölften Mal statt.