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Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
29.08.2018, 09:02 Uhr | Pressemitteilung 29.08.2018 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohne
Für den Berliner Mietspiegel 2019 beginnt die Erhebung
Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Im Frühsommer 2019 soll ein neuer qualifizierter Berliner Mietspiegel erscheinen. Es ist vorgesehen, Miet- und Ausstattungsdaten bei zufällig ausgewählten ca. 10.000 Wohnungen durch eine Mieter- und Vermieterbefragung zu erheben.
Die Erhebung der Daten findet in der Zeit von September bis Dezember
2018 statt. Die vertrauliche Behandlung der Daten sowie die Einhaltung
der gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz werden garantiert.
Frau Senatorin Katrin Lompscher wirbt um Beteiligung und Unterstützung:
„In der Mieterstadt Berlin liegt es im Interesse der Berlinerinnen und
Berliner, dass das Mietniveau realistisch wiedergegeben wird. Die
Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Ihre Mitwirkung ist dennoch
sehr wichtig, um eine breite Datenbasis zu erhalten und den Mietspiegel
zu stärken. Ich danke bereits jetzt allen, die Ihre Miet- und
Ausstattungsdaten zur Verfügung stellen.“

Der Berliner Mietspiegel wird alle zwei Jahre veröffentlicht und dient
den Vertragspartnern zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat wie schon vor
zwei Jahren das Institut F+B Forschung und Beratung für Wohnen,
Immobilien und Umwelt GmbH Hamburg (F+B) mit der Erstellung beauftragt.

Die Datenerhebung ist in zwei Phasen unterteilt:
In der ersten Phase werden in den nächsten Tagen eine Vielzahl von
Mieterhaushalten angeschrieben und um die Beantwortung eines
Kurzfragebogens gebeten. Es werden nur wenige Fragen gestellt, um
festzustellen, welche Wohnungen nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen
für den Mietspiegel verwendet werden dürfen und welche Mieterhaushalte
für ein späteres Interview zur Verfügung stehen.

In der zweiten Phase werden persönliche Interviews mit den anhand des
Kurzfragebogens ausgewählten Haushalten geführt. Es werden insbesondere
Fragen zur Wohnungsausstattung, Wohnungsgröße und Miethöhe gestellt.
Später werden auch Vermieterinnen und Vermieter um Datenbereitstellung
gebeten.
Die nachfolgenden Mieter- und Vermieterverbände bitten ebenfalls um
Beteiligung an der Datenerhebung:
  • Berliner Mieterverein e.V., Landesverband Berlin im Deutschen
  • Mieterbund,
  • Berliner MieterGemeinschaft e.V.,
  • Mieterschutzbund Berlin e.V.,
  • Haus & Grund Berlin (Bund der Berliner Haus- und Grundbesitzervereine e.V.),
  • BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V.,
  • BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
Informationen gemäß Art. 13 und 14 der EU-Verordnung
„Datenschutz-Grundverordnung“:
Die zu Befragenden erhalten als betroffene Personen eine gesonderte,
ausführliche Information über die Datenverarbeitung sowie
Datenschutzhinweise.

Aus den Berliner Adressen (Regionales Bezugssystem, Quelle Amt für
Statistik Berlin-Brandenburg) wurde, nach gesetzlich vorgegebenen
Datenbereinigungen, die Zufallsstichprobe zur Auswahl der Wohnungen
gezogen. Anschließend wurden diesen Wohnungen die Namen und Anschriften
der Mieterinnen und Mieter bzw. der Vermieterinnen und Vermieter
zugespielt, um sie anschreiben zu können. Dabei wurde ein Komplettabzug
aus dem Einwohnermelderegister (Quelle Landesamt für Bürger- und
Ordnungsangelegenheiten) bzw. aus dem Amtlichen
Liegenschaftskatasterinformations-system (Quelle ALKIS,
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) verwendet.
Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


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