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Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
23.08.2018, 09:08 Uhr
Trotz Digitalisierung niemanden zurücklassen
13. LSV PLenum

Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin besuchten am 22.08.2018 die Berliner Sparkasse. Sie setzten ihren Austausch mit Dr. Alexander Fest, Leitung Steuerung Vertrieb Private Kunden, aus dem Jahr 2017 fort. Andrea Lorisch, Direktorin und Vertriebsleiterin Digital Onboarding, stand für Fragen zur Online-Weiterbildung zur Verfügung.

LSV Mitglieder informieren sich in der Filiale am Alex der Berliner Sparkasse. Fotos: GS LSBB/LSV
„fair, menschlich, nah seit 1818“ lautet ein Slogan in der 200-jährigen Geschichte der Berliner Sparkasse. Sie wurde vom Magistrat der Stadt Berlin mit öffentlichen Auftrag gegründet. In der heutigen Zeit bedeutet dies auch, trotz der Veränderungen in Folge der Digitalisierung niemanden zurückzulassen. Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV) informierten sich in der Filiale am Alex über veränderte Abläufe sowie über Aktivitäten, das Online-Banking transparent zu erklären und unter fachlicher Anleitung sogleich erlebbar zu machen. In Online-Kursen können sich die Teilnehmenden an ihren eigenen Geräten die Programme einrichten lassen und die ersten Schritte der Anwendung ausprobieren. Die Mitglieder der LSV betonten die Notwendigkeit von Angeboten für Hochaltrige sowie Nicht-PC-Nutzer*innen, die sich die neuen Technologien finanziell nicht leisten können bzw. entschieden haben, diese nicht mehr lernen zu wollen.

Foto: LSV Mitglieder informieren sich in der Filiale am Alex der Berliner Sprakasse.
Foto: LSV Mitglieder informieren sich in der Filiale am Alex der Berliner Sprakasse.
Foto: LSV Mitglieder informieren sich in der Filiale am Alex der Berliner Sprakasse.

Bei Filialschließungen sei der Anspruch der Berliner Sparkasse Alternativen zu bieten. So werde ein Beratungsnetz im Kiez beispielsweise mit dem Beratungsbus „Justav“ und „mobilen roten Schreibtischen“ aufgebaut. Die Mitglieder der LSV werden Vorschläge zu Standorten in den Bezirken benennen, um insbesondere ältere Menschen mit Finanzdienstleistungen wohnortnah zu versorgen. Die Berliner Sparkasse will mittendrin in den Kiezen sein, daher können Kund*innen im Internet und in den Filialen nachlesen, welche Feste vor Ort zum Besuch einladen.

Foto: LSV Mitglieder informieren sich in der Filiale am Alex der Berliner Sprakasse.

In der anschließenden Diskussion bekräftigten die Mitglieder untereinander, dass Daseinsvorsorge in Form und Art auf ihre Funktionen und Ergebnisse ausgerichtet sein soll. Dabei sind die Wechselwirkungen zwischen einzelnen Bereichen und Leistungen zu berücksichtigen. In Bezug auf ältere Menschen ist es das Ziel der Daseinsvorsorge, eine hohe Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten. Güter und Dienstleistungen der Daseinsvorsorge sind Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck. Die LSV verständigte sich auf „Neun Prüfsteine für die Seniorenpolitik sowohl auf Bezirks- als auch Landesebene“, die nun im täglichen Engagement als Unterstützung dienen werden.

Darüber hinaus wurden notwendige Veränderungen der Pflegeunterstützungsverordnung angeregt, damit Hilfen im Alltag auch wirklich in Anspruch genommen werden können.

Zusatzinformationen zum Download
Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


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