Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
11.06.2018, 11:40 Uhr | LSV Pressemitteilung vom 11.06.2018
Gewalt gegen ältere Menschen: Keine Toleranz und Krisen vorbeugen
Pressemitteilung der Landesseniorenvertertung Berlin anlässlich  des Welttages gegen die Misshandlung älterer Menschen am 15. Juni
Misshandlung älterer Menschen spielt sich meist im Verborgenen ab, insbesondere in Pflegekonstellationen: Pflegende und Gepflegte können gleichermaßen davon betroffen sein. Häufig ist dies den Beteiligten gar nicht bewusst. Krisen entstehen in Überlastungssituationen. "Niemand darf Gewalt gegen ältere Menschen, ganz gleich in welcher Lebenslage,
tolerieren", sagt Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin. Die Interessenvertreter der älteren Menschen im Land Berlin weisen anlässlich des Welttages gegen die
Misshandlung älterer Menschen am 15. Juni auf dieses Thema hin und fordern auf, das Schweigen zu brechen. "Unterstützungs- und Hilfsangebote gilt es frühzeitig und nicht erst im Krisenfall, aber
spätestens dann, anzunehmen. Zudem bedürfe es noch mehr Aufklärungsbemühungen, um pflegende Angehörige, Pflegebedürftige ebenso wie professionell Pflegende zu erreichen und vor allem zu entlasten.
Gewaltfördernde Faktoren wie Leistungsdruck in der Pflege, zu hohe Erwartungen von Pflegenden und Gepflegten untereinander, Hilflosigkeits- und Abhängigkeitsgefühle der Gepflegten, Vereinsamung
pflegender Angehörigen müssen erkannt, benannt, gehört und vor allem abgebaut werden können."

Unterstützung und Hilfe in den Berliner Bezirken bieten beispielsweise die Pflegestützpunkte Berlin www.pflegestuetzpunkteberlin.de, wo unabhängig und unentgeltlich zu Themen rund um Pflege und Alter,
zu Leistungen der Pflege- und der Krankenkassen, zu Sozialleistungen und zu Möglichkeiten der Wohnungsanpassung beraten wird. Eine Übersicht zu den "Kontaktstellen PflegeEngagement" mit Selbsthilfe-
und Engagementangeboten rund um die häusliche Pflege gibt es im Internet unter www.pflegeunterstuetzung-berlin.de/. Die Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer
Menschen informiert unter www.pflege-in-not.de.


Pressekontakt:
Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Vorsitzende Dr. Johanna Hambach
0159-01979362   
www.landesseniorenvertretung-berlin.de

 Geschäftsstelle LSV/LSBB
 Parochialstr. 3
 10179 Berlin
 Telefon 030-32664126
 E-Mail lsv@lsbb-lsv.de

Die Landesseniorenmitwirkungsgremien werden gemeinsam mit Mitteln der
Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


Geschäftsstelle LSBB/LSV
Neues Stadthaus
Parochialstr. 3
10179 Berlin
Telefon 030/9018-24389

Barrierefreier Eingang über den Parkplatz an der Jüdenstr. (Hinweis: Bitte klingeln. Pförtner öffnet Fahrstuhl.)

Beratung zu Pflege & Alter:
Berliner Pflegestützpunkte
Kostenfrei: 0800 59 500 59
Mo - Fr 9 - 18 Uhr

Silbernetz gegen Einsamkeit im Alter
kostenfrei: 0800 4708090
für Anrufer_innen aus Berlin
8 - 20 Uhr

Beratungstelefon
030 - 69 59 89 89
Pflege in Not
:
Mo | Mi | Fr 10-12 Uhr
Di 14-16 Uhr

Seniorensicherheit
Service der Berliner Polizei


Bitte vormerken! 19.09.2019
Senioren debattieren im Parlament im Abgeordnetenhaus von Berlin