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Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
16.05.2018, 16:48 Uhr
Analog: Politikertreffen beim Landesseniorenbeirat Berlin
6. Plenum des LSBB
Am 16.05.2018 kamen die Mitglieder des LSBB zum 6. PLenum zusammen. Schwerpunkt diesmal: "Platz und Raum für ältere Menschen im digitalen Berlin, der wachsenden Stadt".
6. LSBB Plenum
Das Podium war prominent besetzt und die Mitglieder des Landesseniorenbeirates Berlin konnten sich mit Staatssekretärin Sabine Smentek und den Mitgliedern des Abgeordnetenhauses von Berlin:
  • Stefanie Fuchs (Fraktion DIE LINKE),
  • Herbert Mohr (AfD-Fraktion),
  • Thomas Seerig (FDP-Fraktion),
  • Dirk Stettner (CDU-Fraktion),
  • Fadime Topaç (Fraktion Bündnis90/Die Grünen)
austauschen.

Linktipp: Digitale Hauptstadt Berlin – Bericht über Maßnahmen des Landes Berlin und ihre Umsetzung vom 21.06.2016 - https://www.berlin.de/rbmskzl/politik/medien/digitalisierung/

In die Diskussion führten zwei Impulsreferate ein:

Zugänge zur Verwaltung in der digitalen Hauptstadt Berlin
Staatssekretärin Sabine Smentek, Senatsverwaltung für Inneres und Sport
(Datei zum Herunterladen: Maßnahmen, die das E-Government-Gesetz Berlin zwingend vorschreibt)

Digitalisierung der Hauptstadt - Seniorinnen und Senioren nicht zurücklassen
Dr. Hans-Ulrich Litzner, LSBB Fachsprecher für Wohnen im Alter
(Zusammenfassung zum Herunterladen)

Den Austausch bestimmten folgende Stichworte:
  • Erreichbarkeit des "kurzen" Drahts in die Verwaltung per Telefonnummer 115 (Vorschlag der Senior*innen für eine Werbeaktion = alle Behördenfahrzeuge als Infofläche für 115 zu nutzen)
  • ServiceKonto Berlin
  • Nein zu Pflege "billiger" durch Digitalisierung, Ja zu Digitalisierung in der Pflege zur Unterstützung und Entlastung der Pflegenden
  • Niedrigschwelligkeit digitaler Angebote
  • Hochaltrige nicht vergessen (Linktipp: 17. April 2018: Gesellschaftlicher Dialog Ethik & Digitalisierung – Vertrauen in unsere vernetzte Welt https://www.wegweiser.de/de/gesellschaftlicher-dialog-ethik-digitalisierung-vertrauen-unsere-vernetzte-welt/impressions)
  • Datenschutzregeln zu komplex, schrecken evtl. ab, digital aktiv zu werden
  • Mehrsprachige Angebote online kostengünstig anbietbar als gedruckt
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Senior*innen selbst als Wissen-Multiplikatoren aktiv werden, um Chancen der Digitalsierung zu nutzen und über Risiken zu informieren (Linktipp: Informationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zum Internet)
  • Datensicherheit
  • Chance, Menschen aus der Einsamkeit zu holen; Risiken, "hinterm Rechner" in die Einsamkeit zu rutschen
  • Diskussion im gesamtgesellschaftlichen Kontext nötig "Wie wollen wir miteinander leben"
  • Finanzierbarkeit der Ausstattung mit PC, Drucker etc
  • Vereinfachungen für Bürger*innen erreichen (Stopp von Mehrfachanträgen!) - Vernetzung der Ämter untereinander über Bezirksgrenzen hinweg
  • Klare Strukturen unter berlin.de und keine Werbung - Auffinden von Informationen vereinfachen (Staatssekretärin Smentek sagt zu, dass die Seniorenvertretungen bei der Neugestaltung von berlin.de mitwirken werden können.)
  • Zugänge = einfach und klar
Gemeinsames Fazit:
  • Mensch muss im Fokus aller Veränderungen stehen.
  • Digitale Lösungen müssen zu Vereinfachungen im Alltag führen.
  • Senior*innen kennen den Prozess des lebenslangen Lernens und werden sich ihm auch weiterhin stellen.
Weitere Punkte im Plenum:

Der LSBB Vorstand gab in seinem Bericht u. a. bekannt, dass der bisherige Leiter der AG "Toilettenkonzept", Herr Dr. Pohlmann, seine Aufgabe zum 1.05.2018 abgegeben und sie Herr Witt, Stellv. Mitglied im LSBB,  übernimmt.

Der Beschlussantrag  (TOP 6)  "Berufung eine*r Fachsprecher*in für Belange Älterer mit Migrationshintergrund" wurde vertagt.




Die Staatssekretärin Sabine Smentek (r.) überreichte Dr. Klaus Sack (l.), Stellv. Mitglied im LSBB und Initiator des Gerontologischen Salons, die Gemeinsame Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg für sein vielfältiges Engagement. Fotos: LSBB


Zusatzinformationen zum Download
Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


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Beratung zu Pflege & Alter:
Berliner Pflegestützpunkte
Kostenfreie Service-Nummer 0800 59 500 59
Mo - Fr 9 - 18 Uhr

Beratungstelefon
030 - 69 59 89 89
Pflege in Not
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Mo | Mi | Fr 10-12 Uhr
Di 14-16 Uhr

Seniorensicherheit
Service der Berliner Polizei