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Seniorenmitwirkungsgremien aktuell
25.04.2018, 19:17 Uhr
Gemeinsam das Alter (er)leben
9. LSV Plenum am 25.04.2018
Die Landesseniorenvertretung Berlin kam am 25.04.2018 zur Beratung im AWO Begegnungszentrum Kreuzberg an der Adalbertstraße zusammen. Zu Gast waren der Stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler sowie die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Kristine Jaath.
Zunächst begrüßte Ben Eberle, Leiter des AWO Begegnungszentrums Kreuzberg, die Mitglieder der Landesseniorenvertretung und verwies auf die langjährigen Erfahrungen dort, auch älteren Migrant*innen einen Ort des Willkommens und der gesellschaftlichen Teilhabe zu bieten. Das Begegnungszentrum ist seit mehr als 40 Jahren mit Beratungsstelle im Bereich Migration und Integration, Freizeitbereich und Bildungsangeboten für Migrant*innen und Deutsche in Kreuzberg aktiv, bietet seine Dienste auch überbezirklich an und ist bundesweit wie auch international vernetzt.

Ein guter Tagungsort für die Mitglieder der Landesseniorenvertretung also, um sich darüber auszutauschen, wie Senior*innen mit Migrationshintergrund für die Mitwirkung in den bezirklichen Seniorenvertretungen (SV) gewonnen werden können. Denn in der Folge des neuen Verfahrens anlässlich der Seniorenwahl im Jahr 2017 konnten nur in wenigen Bezirken Seniorenvertreter*innen mit Migrationshintergrund berufen werden. Darum werden nun neue Wege des Miteinanders gesucht. Beispielsweise gibt es in Mitte einen Beirat aus dem Kreis der Kandidat*innen mit Migrationshintergrund, der die SV unterstützt. Aus anderen Bezirken hingegen wurden die Herausforderungen beschrieben, mit den verschiedenen Nationalitäten überhaupt ins Gespräch zu kommen. Fazit aber war: „Nicht nachzulassen oder aufzugeben“, sondern vielmehr über persönliche Kontakte z. B. durch die Besuche der Sozialkommissionen, gemeinsame Teenachmittage im kleinen Kreis erste Verbindungen zu knüpfen sowie über jüngere Angehörige über die Mitwirkungsmöglichkeiten zu informieren.

Auch das Motto in Friedrichshain-Kreuzberg für die Altenarbeit „Gemeinsam das Alter (er)leben“ passte gut zum oben genannten Erfahrungsaustausch. Bezirksstadtrat Mildner-Spindler hob bei seinen Ausführungen anlässlich der Bezirkspräsentation u. a. hervor, dass sich „die Verantwortung für Altenarbeit“ nicht an ein Amt weg delegieren lasse, sondern vielmehr als „Querschnittsaufgabe“ im Bezirksamt insgesamt wahrgenommen werden muss. Die BVV-Vorsteherin Jaath lobte die „sehr gute Zusammenarbeit der kurzen Wege“ mit der SV und betonte die Wichtigkeit deren Mitwirkung für den Bezirk. Es ist geplant, bei der Überarbeitung der BVV-Geschäftsordnung eine Gleichstellung in den Ausschüssen mit Mitgliedern und Bürgerdeputierten zu erreichen.

Zudem beschlossen die Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin einstimmig die „Aufnahme der bezirklichen Seniorenvertretungen in das Bezirksverwaltungsgesetz“ vorzuschlagen.

Grundlage des ehrenamtlichen Engagements: Berliner Seniormitwirkungsgesetz seit 2006


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